Die Europäische Kommission hat am Donnerstag, den 3. September, die Einfuhren von Rind- und Geflügelfleisch aus Brasilien aufgrund der Nichteinhaltung der europäischen Hygienevorschriften ausgesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit dem mutmaßlich unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika bei den Tieren.
Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem das Abkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur vor vier Monaten vorläufig in Kraft gesetzt worden war, was einen signifikanten Anstieg der Einfuhren von brasilianischem Fleisch ermöglichte.
Als Folge dieser Handelsöffnung stiegen die europäischen Einfuhren von brasilianischem Rindfleisch im Jahr 2025 um 36%, was nahezu 120.000 Tonnen entspricht.
Die Entscheidung Brüssels zielt darauf ab, die Gesundheit der europäischen Verbraucher zu schützen und sicherzustellen, dass die eingeführten Produkte die strengen Hygienestandards einhalten, die in der Gesetzgebung der Europäischen Union vorgeschrieben sind.




