Brasilien ist das Land, das weltweit die meisten ästhetischen Operationen durchführt, mit etwa 2,3 Millionen chirurgischen Eingriffen im Jahr 2024, und führt das globale Ranking an, hinter den Vereinigten Staaten nur dann, wenn auch nicht-chirurgische Eingriffe hinzugerechnet werden. Dr. Júlia Melo wird als Expertin vorgestellt, die die weibliche Intimchirurgie entmystifizieren und alte Tabus zum Thema abbauen möchte.
Innerhalb dieses Universums ästhetischer Eingriffe hat die weibliche Intimchirurgie genug Raum gewonnen, um eine eigene Kategorie zu werden. Erst 2024 begann die ISAPS (Internationale Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie), spezifische Daten zur äußeren Genitalchirurgie in ihren Bericht aufzunehmen, was darauf hindeutet, dass der Eingriff aus der Randzone herausgetreten ist, aber noch robuste Zeitreihen und wissenschaftlichen Konsens vermissen lässt.
Die Expertin hebt hervor, dass das erste Missverständnis, das ausgeräumt werden muss, darin besteht, dass es sich um eine rein ästhetische Operation handelt. Ein großer Teil der Patientinnen kommt mit konkreten körperlichen Beschwerden in die Praxis, wobei eine der häufigsten Klagen darin besteht, dass die kleinen Schamlippen alltägliche Aktivitäten beeinträchtigen. Der Artikel legt nahe, dass das Gespräch über das Thema interessanter und delikater ist, als es die Zahlen allein vermuten lassen.




