Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat die amerikanische Unterstützung für Großbritannien in Bezug auf die Falklandinseln (Malwinen) in Frage gestellt. Die Erklärung wurde in einem Interview abgegeben, in dem Trump Skepsis hinsichtlich des Engagements der USA bei der Verteidigung des britischen Überseegebiets zum Ausdruck brachte.
Trump stellte speziell in Frage, ob die Vereinigten Staaten sich überhaupt an einer möglichen Verteidigung der Malwinen beteiligen sollten, falls es zu einem neuen Konflikt mit Argentinien käme. Der amerikanische Präsident deutete an, dass er keinen klaren Nutzen für die USA sieht, sich in einen so weit entfernten Territorialstreit einzumischen.
Großbritannien hingegen hält seit Jahrzehnten die Souveränität über die Inseln im Südatlantik und hat 1982 einen Krieg gegen Argentinien geführt, um das Territorium zu verteidigen. Die Beziehungen zwischen London und Buenos Aires in dieser Frage bleiben angespannt, wobei Argentinien weiterhin die Souveränität über die Inseln beansprucht.
Trumps Position stellt eine bedeutende Veränderung in der traditionell pro-britischen Haltung dar, die die USA in der Malwinen-Frage historisch eingenommen haben. Experten weisen darauf hin, dass die Erklärung Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Washington und London haben könnte.



