Der Innenminister, Fernando Grande-Marlaska, hat ein Schreiben an die Präsidentin des Generalrats der Judikativen Gewalt, Isabel Perelló, gerichtet, in dem er seine "Besorgnis" über die Entscheidung einer Richterin der Nationalen Strafkammer zum Ausdruck bringt. Laut Quellen des Innenministeriums soll die Richterin dem Ermittlungsteam der Polizei, das die Migrationskrise in Ceuta untersucht, verboten haben, Informationen über ihre Ermittlungen an ihre Vorgesetzten weiterzugeben.
Diese Beschwerde erfolgt im Rahmen der gerichtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Migrationskrise, die in Ceuta stattfand, einer spanischen Stadt im nördlichen Afrika. Der Minister ist der Ansicht, dass das von der Richterin verhängte Verbot das normale Funktionieren der polizeilichen Ermittlungen und die Kommunikation zwischen den Beamten und ihrer Befehlskette beeinträchtigt.
Marlaska fordert, dass die Weitergabe polizeilicher Informationen im Rahmen dieses Verfahrens gestattet wird. Das an Isabel Perelló gerichtete Schreiben zielt formal darauf ab, zu beantragen, dass die Entscheidung der Richterin der Nationalen Strafkammer bewertet wird und möglicherweise rückgängig gemacht wird, um den normalen Informationsfluss zwischen dem Ermittlungsteam und seinen Vorgesetzten zu ermöglichen.




