Die Direktorin von Unicef Portugal sprach sich gegen das Verbot des Zugangs Minderjähriger zu sozialen Netzwerken aus und vertrat die Ansicht, dass diese Maßnahme keine Lösung für das Problem der sexuellen Übergriffe im Internet darstellt. Diese Position kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem mehrere Länder bereits ähnliche Einschränkungen eingeführt haben und Portugal die Möglichkeit einer entsprechenden Gesetzgebung diskutiert. Die Verantwortliche argumentiert, dass das Verbot die wachsende Zahl von Fällen sexueller Übergriffe auf Minderjährige im Internet nicht bekämpft. Diese Haltung von Unicef Portugal steht im Gegensatz zum gesetzgeberischen Trend verschiedener Regierungen, die auf Zugangsbeschränkungen als Mittel zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zurückgreifen.
Politik
Verbot des Zugangs Minderjähriger zu sozialen Netzwerken ist keine Lösung, sagt Direktorin von Unicef Portugal
SAPO Notícias3. September 2026 um 15:25
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