Die Iniciativa Liberal (IL) hinterfragte die Rolle des Staates beim Verkauf des sogenannten "Casa de Lourdes Castro" und vertrat die Ansicht, dass die Kontroverse um den angekündigten Verkauf dieses Anwesens bezeichnend für die Art und Weise ist, wie der Staat, die Autonome Region und die Gemeindeverwaltungen das portugiesische kulturelle Erbe behandeln.
In einer Pressemitteilung erinnerte die Partei daran, dass die kulturelle, architektonische und historische Bedeutung dieses Ortes, der mit dem Leben und dem Werk der Künstlerin Lourdes Castro verbunden ist, bereits seit mehreren Jahren anerkannt ist.
Der IL zufolge betrachtete Lourdes Castro selbst den Garten als integrativen Bestandteil ihres Hauses und ihrer künstlerischen Schöpfung und unterstrich damit die Bedeutung des Raumes im Kontext ihres Werkes.
Die Partei kritisierte die Art und Weise, wie die öffentlichen Stellen mit der Frage umgingen, und deutete an, dass der Staat nicht angemessen gehandelt habe, um dieses kulturelle Erbe der bekannten Künstlerin zu bewahren.



