Der Bundesstaat Rio de Janeiro könnte eine spezifische Politik zur Prävention und Bekämpfung des sogenannten Betrugs mit falschen Anwälten und anderer elektronischer Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren erhalten. Der Gesetzentwurf 6.560/25 wurde am vergangenen Dienstag in erster Lesung von der Gesetzgebenden Versammlung des Bundesstaates Rio de Janeiro (Alerj) genehmigt. Die Maßnahme muss noch in zweiter Lesung im Parlament abgestimmt werden.
Der Vorschlag stammt von Abgeordnetem Renato Miranda (PL). Zu den im Text vorgesehenen Maßnahmen gehören dauerhafte Bildungskampagnen, um die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie sie falsche Kontakte identifizieren, offizielle Mitteilungen erkennen und die Echtheit von Anwälten überprüfen kann.
Die Politik soll auch Maßnahmen zur digitalen Sicherheit fördern und den Schutz der persönlichen Daten von Anwälten, Verfahrensbeteiligten und Zeugen in Gerichtsverfahren erweitern. Das Ziel ist die Schaffung effektiverer Schutzmechanismen angesichts der Zunahme dieser Art von elektronischem Betrug.




