Der nordamerikanische Präsident Donald Trump setzte sich vor dem US-Kongress für die Verabschiedung einer Steuervorteilsgesetzgebung für die Film- und Fernsehproduktion des Landes ein. In einem Beitrag, der im sozialen Netzwerk Truth Social veröffentlicht wurde, schrieb Trump: "Der Kongress muss sofort ein Bundesproduktionsanreizgesetz verabschieden, um Arbeitsplätze in der Unterhaltungsindustrie in den Vereinigten Staaten zu schaffen." Der Vorschlag wurde von der Presse als "Amerikanisches Rouanet-Gesetz" bezeichnet, in Anlehnung an den brasilianischen Kulturfördermechanismus.
Das Hauptziel des Vorschlags ist es, die Film- und Fernseharbeitsplätze, die in den letzten Jahren in andere Länder verlagert wurden, in die Vereinigten Staaten zurückzuholen. Die Äußerung des republikanischen Politikers erzeugte Resonanz im amerikanischen Audiovisionssektor und entfachte die Debatte über die Verlagerung von Film- und Fernsehproduktionen erneut.
Trumps Vorschlag erhielt Unterstützung von wichtigen gewerkschaftlichen Institutionen der amerikanischen Audiovisionsbranche, darunter SAG-AFTRA (Schauspielergewerkschaft der Vereinigten Staaten), die Teamsters Local 399, die 6.500 Fachleute der Filmindustrie in Kalifornien und New Mexico vertritt, und die IATSE (International Alliance of Theatrical Stage Employees), die Techniker und Handwerker des Sektors vertritt.




