Opfer und Angehörige, die von dem Entgleisen des Glória-Aufzugs betroffen sind, das sich am 3. September 2025 ereignete und 16 Tote und 24 Verletzte forderte, enthüllten in einem offenen Brief, dass sie sich im vergangenen Jahr vom Lissaboner Rathaus „vergessen" fühlen. Der Unfall, der hauptsächlich ausländische Touristen traf, veranlasste die Betroffenen zu der Aussage, dass der Schmerz noch nicht verschwunden ist und sie während 12 Monaten nur „eine direkte Mitteilung" von der Stadtverwaltung erhielten: eine Einladung zur Einweihung des Gedenksteins.
In dem offenen Brief, der auf Englisch verfasst und an die Medien gerichtet war, betonten die Opfer, dass sie keine Eile bei den Ermittlungsergebnissen fordern, sondern „Kommunikation, Transparenz, Unterstützung und Verantwortlichkeit". Sie berichteten, dass viele Familien, die außerhalb Portugals leben, außer der Einladung zur Einweihung des Gedenksteins nie direkten Kontakt vom Lissaboner Stadtrat hatten, und kritisierten, dass in der Einladung erwähnt wurde, dass keine Journalisten anwesend sein würden, was sie als Zeichen dafür ansahen, dass sie „endlich Teil" der öffentlichen Diskussion sein müssten.
Der Präsident des Lissaboner Stadtrats, Carlos Moedas (PSD), reag




