Waldbrände, die in Indonesien bereits wochenlang wüten, intensivieren sich weiterhin, hauptsächlich in der Provinz Süd-Kalimantan, und erzeugen einen dichten und giftigen Nebel, der einige der größten Inseln des Landes einhüllt. Der giftige Rauch hat sich bereits auf Nachbarländer ausgebreitet, darunter Malaysia, Singapur und die Philippinen.
Die Wetterbehörden von Singapur, durch die Nationale Umweltbehörde (NEA), haben gewarnt, dass der südliche Teil Südostasiens in den kommenden Tagen wahrscheinlich mit Trockenheitsbedingungen konfrontiert sein wird, mit einem "kontinuierlichen Risiko für starken grenzüberschreitenden Nebel". Die Behörde erklärte, sie erwarte, dass die Situation mit Brandherden und Rauch in brandgefährdeten Regionen, die unter anhaltenden Trockenheitsbedingungen leiden, weiterhin hoch bleiben wird.
Der Kontext hinter dieser Umweltkrise ist das El Niño-Phänomen, das nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie (UN-Agentur) das intensivste seit Beginn der Aufzeichnungen sein könnte. Dieser Super-El Niño, von der internationalen Presse als "Godzilla-El Niño" bezeichnet, verschlechtert die Trockenheitsbedingungen in der Region und begünstigt die Ausbreitung der Flammen.
Die Nationen, die von dem giftigen Rauch betroffen sind – Indonesien, Malaysia, Singapur und die Philippinen – stehen vor erheblichen gesundheitlichen Herausforderungen, während sie versuchen, mit der Situation umzugehen, die sich angesichts der Prognosen einer Fortsetzung der trockenen Bedingungen in Südostasien noch weiter verschlechtern dürfte.




