Premierminister Montenegro kündigte an, dass die Regierung den politischen Dialog mit allen Parteien fortsetzen wird, wobei die Tradition institutioneller Offenheit gewahrt bleibt. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund einer Exekutive, die trotz natürlicher parteipolitischer Differenzen nach Konsens strebt.
Montenegro erkannte jedoch an, dass das Bekenntnis zum Dialog nicht unbedingt die vollständige Zustimmung der Opposition zu seinen Vorschlägen bedeutet. Der Regierungschef ging davon aus, dass Oppositionsparteien möglicherweise nicht „in vollem Umfang" den Initiativen der Exekutive zustimmen.
Diese Position spiegelt die übliche demokratische Praxis wider, in der die Exekutive versucht, alle politischen Kräfte anzuhören, aber akzeptiert, dass die Opposition ihre kritischen Positionen beibehält und nach ihrer Überzeugung abstimmt. Der Premierminister demonstrierte damit ein Bewusstsein für die natürlichen Grenzen politischer Konsensbildung.




