In seiner ersten Reaktion auf das Misstrauensvotum erklärte Premierminister Montenegro, dass „nichts Außergewöhnliches geschehen ist, das die Unterbrechung der Regierungsarbeit rechtfertigen würde". Der Regierungschef betonte, dass es keine konkreten Gründe für die Einbringung eines solchen Misstrauensvotums gibt.
Montenegro bezeichnete das Misstrauensvotum als „politisches Spiel" und kritisierte die Haltung der Partei Chega, die offenbar hinter der Initiative steht. Dies war die erste offizielle Erklärung des Premierministers nach der Einbringung des Misstrauensvotums.
Der Premierminister vertrat die Ansicht, dass die Regierung ihre Aufgaben ohne Unterbrechungen weiter ausüben sollte, und war der Meinung, dass das Misstrauensvotum keine ausreichende Grundlage hat, um eine Unterbrechung der Regierungsarbeit zu rechtfertigen.
Montenegros Position ist eine direkte Antwort auf die Partei Chega, die den legislativen Prozess ausgelöst hat, der nun die Kontinuität der Regierung in Frage stellt. Der Premierminister bleibt bei seiner Haltung, dass der politische Moment keine Kursänderung erfordert.




