Zehntausende Menschen versammelten sich am Mittwoch in Madrid, um an einer Großdemonstration teilzunehmen, bei der sie die spanische Regierung aufforderten, Lösungen für die Situation in Ceuta vorzulegen. Die spanischen Behörden schätzten die Teilnahme auf etwa 50.000 Demonstranten.
Ceuta, eine spanische Exklave in Nordafrika, steht vor einer anhaltenden Grenzkrise. Die Stadt feierte normalerweise ihren offiziellen Feiertag am 2. September, aber die jährlichen Feierlichkeiten wurden durch die Proteste überschattet, die sich im ganzen Land ausbreiteten.
Die Teilnehmer der Demonstration in Madrid schwenkten spanische Flaggen und trugen Plakate mit Botschaften wie "Ceuta ist nicht zu verkaufen" und "Wir wollen die Wahrheit wissen", die ihre Forderung nach Transparenz und Erklärungen über das, was in der Region geschieht, zum Ausdruck brachten.
Die Krise in Ceuta hat eine Welle der Empörung in Spanien ausgelöst, wobei die Bürger die Regierung unter Druck setzen, klare Antworten über die Situation an der Grenze und über die zu ergreifenden Maßnahmen zur Lösung des Problems zu geben.




