Die Kompanie Libélula Teatro zeigt in Leiria ein Stück, das Monate nach der Passage des Sturms Kristin entstanden ist. Das Stück von Sandrine Cordeiro erforscht, was nach einer Katastrophe bleibt, und behandelt die materiellen und emotionalen Schäden, die das Wetterphänomen hinterlassen hat.
Das Stück widmet sich den Konsequenzen des Sturms und untersucht die Ängste, die in den betroffenen Gemeinden verbleiben, sowie die zerbrechlichen Beziehungen, die in Krisensituationen entstehen oder sich verstärken. Die Erzählung versucht zu verstehen, wie die Menschen mit dem kollektiven Trauma umgehen.
Neben den Themen der Zerstörung und menschlichen Fragilität präsentiert die Geschichte ein Element eines unerwarteten Geheimnisses, das sich im Laufe der Aufführung enthüllt. Diese Komponente fügt eine Schicht der Intrige zur Reflexion über die Auswirkungen der Katastrophe hinzu.
Die Arbeit von Sandrine Cordeiro für Libélula Teatro stellt einen künstlerischen Ansatz zum Wetterphänomen dar, das die Region heimsuchte, und verwandelt eine reale Erfahrung der Verwüstung in ein Objekt szenischer Reflexion.




