Die marokkanische Presse reagierte mit Schärfe auf die politische Sturmwelle, die in Spanien nach den Nachrichten ausbrach, die die Tageszeitung El Español über ein angebliches Dokument des Nationalen Zentrums für Einwanderung und Grenzen (CENIF) veröffentlichte, das an das Nationalgericht geschickt wurde. Die wichtigsten Veröffentlichungen des Königreichs, darunter Le360, Alyaoum24, TelQuel, Yabiladi und Hespress, stimmten in ihrer Antwort überein.
Die marokkanischen Medien klassifizierten die Anschuldigungen über eine angebliche Beteiligung der marokkanischen Gendarmerie an der Migrationskrise von Ceuta als eine "manipulierte und erfundene" Erzählung. Nach diesen Veröffentlichungen hätte diese Erzählung rein parteipolitische Ziele in Madrid.
Die Regierung von Sánchez wurde als diejenige genannt, die Rabat vom Sturm auf Ceuta freispricht, in einem Kontext diplomatischer Spannungen zwischen den beiden Ländern. Die marokkanische Medienberichterstattung versuchte, die Behauptungen zu widerlegen, die auf eine Verantwortung der marokkanischen Behörden bei den Ereignissen hinwiesen.




