Mehr als 80 Menschen starben auf einem Migrantenboot, das vor den Kanarischen Inseln trieb, laut Informationen der Nachrichtenagentur EFE. Die spanischen Seebehörden bargen das Boot in der Nacht zu Donnerstag.
Das Boot war vor fast einem Monat aus Gambia aufgebrochen, was auf eine äußerst lange und gefährliche Reise über den Atlantischen Ozean hindeutet. Die Bedingungen an Bord führten offenbar zum Tod dutzender Menschen während der Überfahrt.
Dieses Schiffsunglück ist eine der schwersten Migrantentragödien auf der Kanarenroute, einer der gefährlichsten Passagen für Migranten, die europäisches Territorium zu erreichen versuchen. Die Route wird häufig von Menschen genutzt, die aus Ländern Westafrikas fliehen, um bessere Lebensbedingungen zu finden.
Die spanischen Behörden führten die Bergung der Überlebenden durch, aber die Bilanz der Todesopfer überstieg 80 Menschen, was diesen Vorfall zu einer der größten humanitären Tragödien in der Region macht.




