Der Neurochirurg Leopoldo Luque, Hauptverdächtiger im Fall des Todes von Diego Maradona, erklärte, dass er "keine Warnsignale" beim Patienten während der Zeit, in der er ihn betreute, gesehen habe. Luque räumte auch ein, sich "frustriert" gefühlt zu haben, weil er "nicht wusste, wie man mit einem alkoholkranken Patienten umgeht", und gab Schwierigkeiten im Umgang mit dem Patienten zu.
Maradona starb im November 2020 im Alter von 60 Jahren in einer Residenz in Argentinien. Die Untersuchung der Umstände seines Todes führte zu Durchsuchungen im Haus des Spielers und in der Praxis von Luque, der der persönliche Neurochirurg Maradonas war.
Die argentinische Staatsanwaltschaft untersucht, ob es eine medizinische Vernachlässigung bei der Behandlung des ehemaligen Fußballspielers gab. Luque bestreitet jede Verantwortung und verteidigt sich, dass er alles in seiner Macht Stehende getan habe, um Maradona zu helfen.
Die Aussagen des Arztes erfolgen im Rahmen des Ermittlungsverfahrens, das die genauen Todesursachen und eine mögliche Verantwortung von Gesundheitsfachleuten bei der Betreuung der argentinischen Fußballikone klären soll.




