Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bekräftigte, dass Ceuta und Melilla „bis ans Ende der Zeiten" spanisch bleiben werden, als direkte Antwort auf die jüngsten umstrittenen Äußerungen, die diplomatische Spannungen mit Marokko ausgelöst haben. Sánchez' Position ergibt sich in einer Zeit erheblicher Spannungen zwischen den beiden Ländern.
Pedro Sánchez berief die marokkanische Botschafterin in Madrid ein, um Erklärungen bezüglich der von marokkanischen Seite als umstritten betrachteten Äußerungen zu erhalten. Dieses diplomatische Signal verdeutlicht die Schwere der Lage in den Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern.
Der spanische Regierungschef bekräftigte ebenfalls, dass es keine Beweise dafür gibt, dass der Masseneinfall von Migranten in Ceuta, der am 30. Juli stattfand, von den marokkanischen Behörden „geplant oder durchgeführt" wurde. Diese Aussage erfolgt in einem Kontext, in dem Spanien bezüglich der Rolle Marokkos in der Migrationskrise unter Druck steht.




