China forderte Frankreich auf, ein neues Gesetz zu streichen, das auf die Ultra-Fast-Fashion abzielt, und drohte mit nicht näher spezifizierten Vergeltungsmaßnahmen gegen Paris. Die chinesische Regierung betrachtete die Gesetzgebung als protektionistisch und schädlich für die Interessen chinesischer Unternehmen, die auf dem europäischen Markt tätig sind.
Das französische Gesetz zielt speziell auf Modeplattformen wie Shein und Temu ab, die als ökologische Strafen auferlegt werden. Diese Unternehmen wurden wegen des massiven Volumens an Sendungen nach Europa kritisiert, häufig in kleinen Mengen, was Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen aufwirft.
Peking drohte mit Vergeltungsmaßnahmen zu antworten, hat jedoch nicht angegeben, welche Maßnahmen es ergreifen will. Die Spannungen entstehen zu einem Zeitpunkt, zu dem die Handelsbeziehungen zwischen China und der Europäischen Union bereits vor Herausforderungen stehen, insbesondere in Bezug auf Zölle auf chinesische Produkte.
Das französische Gesetz stellt einen der ersten Versuche in Europa dar, das Geschäftsmodell von Ultra-Fast-Fashion-Unternehmen direkt zu regulieren, die sich mit sehr niedrigen Preisen und beschleunigten Produktionszyklen schnell auf dem europäischen Markt ausgebreitet haben.




