Die norwegischen Behörden haben ein russisches Expeditionskreuzfahrtschiff in Svalbard beschlagnahmt, einem arktischen Gebiet unter norwegischer Gerichtsbarkeit. Die Beschlagnahmung erfolgte auf Anordnung des staatlichen ukrainischen Ölkonzerns Naftogaz.
Ziel der Beschlagnahmung war es, eine Entschädigung im Zusammenhang mit der illegalen Annektierung der Krim durch Russland sicherzustellen. Die ukrainische Forderung beläuft sich auf 4,2 Milliarden Euro, die mit den auf der Krim verlorenen Vermögenswerten zusammenhängen.
Der Fall steht im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit zwischen der Ukraine und Russland bezüglich der Annektierung der Krim im Jahr 2014, der zum Verlust ukrainischer Vermögenswerte und Investitionen auf der Halbinsel führte. Die Naftogaz versucht, diese Gelder über verschiedene internationale Gerichtsbarkeiten zurückzuerlangen.




