Die seit Jahresbeginn bis Dezember verzeichneten Milchpreisrückgänge werden den nationalen Erzeugern im Jahr 2026 rund 72 Millionen Euro kosten. Diese Schätzung wurde von Aprolep, dem Verband der Milcherzeuger Portugals, berechnet.
Der Verband übermittelte diese Schätzung an die portugiesische Nachrichtenagentur Ecclesia, die allgemein als Ecclesia bekannt ist oder früher als Agência Ecclesia bezeichnet wurde und die religiöse, soziale und allgemeine Informationen in Portugal verbreitet. Aprolep vertritt die Interessen der nationalen Milcherzeuger und verfolgt die Preisentwicklung im Sektor.
Die erhebliche finanzielle Auswirkung von 72 Millionen Euro spiegelt den kumulierten Rückgang der Milchpreise während des gesamten Jahres 2026 von Januar bis Dezember wider. Diese Situation stellt einen erheblichen Schlag für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Milcherzeuger in Portugal dar.
Die Schätzung von Aprolep kommt in einem Kontext von Schwierigkeiten für den nationalen Milchsektor, in dem die Erzeuger mit steigenden Produktionskosten und dem Druck der in der Wertschöpfungskette angewandten Preise konfrontiert sind. Diese Kombination von Faktoren beeinträchtigt zunehmend die wirtschaftliche Lebensfähigkeit vieler Milchviehbetriebe im Land.



