Ein Zehntel der brasilianischen Wählerschaft bleibt unentschlossen, welchen Präsidentschaftskandidaten sie in diesem Jahr wählen werden, so eine Quaest-Umfrage zur Präsidentschaftswahl, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Dieses Ergebnis wird hauptsächlich durch fünf Segmente bestimmt: unabhängige politische Positionierung, Frauen, ältere Menschen, Einkommen bis zu zwei Mindestlöhnen und Schulbildung bis zur Grundschule.
Die Unentschlossenen machen 21% der Wählerschaft aus, die sich als unabhängig positionieren – der höchste Prozentsatz unter den analysierten Gruppen. Die Studie zeigt auch, dass der Prozentsatz der Wähler ohne festgelegte Stimme abnimmt, je näher man den von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) und Senator Flávio Bolsonaro (PL) vertretenen Polen kommt.
Unter den erklärten Unterstützern Lulas bleiben nur 3% unentschlossen, während 7% derjenigen, die sich als Teil der Linken bezeichnen, ihren Wahlentscheidung ebenfalls noch nicht getroffen haben. Die Quaest-Umfrage zeigt daher, dass die Unentschlossenheit stärker unter den Gruppen konzentriert ist, die am weitesten von den Extremen des politischen Spektrums entfernt sind, mit besonderem Schwerpunkt auf Unabhängigen, Frauen, älteren Menschen, Menschen mit niedrigem Einkommen und niedriger Schulbildung.




