Die DECO hat sich gegen die Möglichkeit ausgesprochen, dass Taxis für die TVDE-Tätigkeit (Transport in nicht gekennzeichneten Fahrzeugen) genutzt werden, und ist der Ansicht, dass diese Änderung bei Verbrauchern und Kontrolleuren Verwirrung stiften kann. Der Verband warnt vor dem Risiko einer „Kontaminierung" der beiden Regime, bei der Regeln je nach Bequemlichkeit angewendet werden, was Misstrauen in beiden Sektoren erzeugen und möglicherweise einen Mangel an verfügbaren Taxis verursachen könnte.
Die DECO hat sich auch gegen die Abschaffung der Obergrenze für dynamische Tarife ausgesprochen und argumentiert, dass dies es Plattformen ermöglicht, unkontrollierte Preise auf der Grundlage wirtschaftlicher und wenig transparenter Kriterien zu verlangen. In Bezug auf die Möglichkeit, dass Nutzer Fahrer mit Portugiesischkenntnissen auswählen können, vertritt der Verband die Ansicht, dass dies eine Standardoption sein sollte, keine Wahlmöglichkeit, aufgrund der Bedeutung der Kommunikation für die Sicherheit der Passagiere.
Der Verband widersprach auch der Verwendung von Bewertungssystemen für Nutzer durch Fahrer und war der Ansicht, dass diese den Zugang zu Dienstleistungen einschränken können und dass das Gesetz bereits angemessene Schutzmechanismen für Fahrer vorsieht. Andererseits stimmte die DECO der Erlaubnis von Werbung zu denselben Bedingungen wie für Taxis zu, ohne eine Begründung für ein unterschiedliches Regime zwischen den beiden Tätigkeiten zu sehen.
Das neue TVDE-Regime umfasst auch die Verpflichtung zu einem Notdienst mit Echtzeit-Telefonverbindung zu den Behörden und Ortungsfreigabe des Fahrzeugs sowie die Möglichkeit einer Videoaufzeichnung im Fahrzeuginnenraum, die standardmäßig ausgeschaltet sein muss und die ausdrückliche Zustimmung beider Beteiligten erfordert. Plattformbetreiber haben 120 Tage Zeit, um die Anforderungen des Notdienstes zu erfüllen.




