Der Kampf um den Senat hat in den Strategien der größten Parteien mit Präsidentschaftskandidaten für die Wahlen 2026 an Bedeutung gewonnen. Eine Erhebung des GLOBO mit Daten des Obersten Wahlgerichts (TSE) zeigt, dass PL und PT die für die Kandidaturen im Haus bestimmten Mittel im Vergleich zur letzten Wahl, bei der zwei Sitze pro Staat zur Wahl standen, im Jahr 2018 erheblich gesteigert haben.
Das heutige PL, das damals noch den Namen Partido da República (PR) trug, stieg von 14,7 Millionen R$ auf 79 Millionen R$ in diesem Jahr. Die PT ging von 25 Millionen R$ auf 34 Millionen R$. Die Daten wurden aus der Datenbank zur Veröffentlichung von Kandidaturen und Wahlkonten des TSE entnommen, die Informationen über Kandidaten, Parteien und Wahlkampfkonten zusammenfasst.
Der Vergleich mit 2018 wurde gewählt, weil in jenem Jahr, ebenso wie 2026, zwei Drittel der Senatssitze zur Wahl stehen, das heißt zwei Sitze pro Staat und dem Bundesdistrikt. Im Jahr 2022 wurde nur ein Drittel der Sitze erneuert.
Die Werte von 2026 stellen eine Momentaufnahme der bis jetzt registrierten Zuwendungen dar und deuten auf eine Verschärfung des Kampfes um die Kontrolle des Hauses mit Präsidentschaftskandidaten beider Parteien hin.




