Das Verfassungsgericht hat dem neuen Gesetz zum Rückkehr- und Asylrecht grünes Licht erteilt und die Bestimmungen genehmigt, die Abschiebungen und Inhaftierungen von Ausländern regeln. Die Entscheidung wurde getroffen, obwohl das Patriarchat von Lissabon Zweifel an einigen Aspekten des Gesetzes geäußert hatte.
Das Gericht beschloss, eine Reihe von Schutzmaßnahmen zu erlassen, die von den Behörden bei der Anwendung der Gesetzgebung berücksichtigt werden müssen. Diese Schutzmaßnahmen zielen darauf ab, sicherzustellen, dass die Rechte von Ausländern während der Abschiebungs- und Inhaftierungsverfahren respektiert werden.
Das neue Gesetz führt erhebliche Änderungen bei den Rückkehr- und Asylverfahren ein und modifiziert die Regeln, die den Aufenthalt und die Ausreise von Bürgern aus dem Ausland regeln. Das Verfassungsgericht hat diese Änderungen validiert, jedoch die Anwendung an die Einhaltung der festgelegten Schutzmaßnahmen geknüpft.
Die zuständigen Behörden müssen nun sicherstellen, dass jede Abschiebungs- oder Inhaftierungsentscheidung die vom Gericht festgelegten Grundsätze berücksichtigt und ein Gleichgewicht zwischen den Erfordernissen der Migrationskontrolle und dem Schutz der Grundrechte der betroffenen Personen herstellt.



