Die Vereinten Nationen warnten am Donnerstag, dass das El Niño-Phänomen in den kommenden Monaten „sehr stark" sein und mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Februar andauern wird. Die Klimabehörde der UN teilte mit, dass dieses natürliche Klimaphänomen die Oberflächentemperaturen im zentralen und östlichen äquatorialen Pazifik erhöht und weltweit Veränderungen in den Wind-, Druck- und Niederschlagsmustern auslösen kann.
In Lateinamerika haben mehrere Länder bereits Notfallmaßnahmen ergriffen. Panama und El Salvador riefen den Notstand aus, um die Auswirkungen von El Niño zu bewältigen, das bereits eine erhebliche Reduzierung des Schiffsverkehrs durch den Panamakanal erzwungen hat. Ecuador hingegen löste aufgrund der signifikanten Intensivierung des Phänomens die rote Alarmstufe aus.
Die Vereinten Nationen räumten zuvor auch ein, dass die Welt die Grenze von 1,5°C bei der globalen Erwärmung überschreiten wird, und schlugen einen neuen Plan zur Bewältigung dieser Situation vor. Die Warnung vor der Stärke von El Niño erfolgt im Kontext dieser breiteren Bedenken hinsichtlich der globalen Klimaveränderungen.




