Die zentrale Frage des Artikels ist die Verwendung von Texten, die von Künstlicher Intelligenz oder anderen künstlichen Mitteln verfasst und anschließend von jemandem unterzeichnet wurden, der sie nicht selbst erstellt hat. Der Autor argumentiert, dass das Akzeptieren und Unterzeichnen einer Prosa, die nicht die erkennbare Äußerung des Unterzeichners darstellt, einen Verzicht auf das impliziert, was die Autorenmarke ausmachen würde.
Der Artikel vertritt die Ansicht, dass durch die Akzeptanz dieser Praxis implizit davon ausgegangen wird, dass nur der Inhalt des Textes von Interesse ist, und die Form als unterscheidendes Element der Identität eines Autors außer Acht gelassen wird. Dies stellt eine grundlegende Veränderung im Verständnis dessen dar, was es bedeutet, einen Text zu verfassen und zu veröffentlichen.
Der Autor reflektiert über die ethischen und journalistischen Implikationen dieser Praxis und hinterfragt die Legitimität von Texten ohne genuine Autorenäusserung im Kontext der journalistischen Produktion. Die Unterschrift verliert in diesem Fall ihre traditionelle Bedeutung der Verbindung zwischen Autor und Werk.
Die Schlussfolgerung des Artikels ist, dass künstlich erstellte und von Dritten unterzeichnete Texte keinen Platz in Zeitungen haben sollten, da sie das grundlegende Prinzip der Beziehung zwischen dem Verfasser und dem Verfassten verletzen.




