Fast 79% der Jugendlichen in Erziehungszentren hatten bereits frühere Schutzmaßnahmen, wie aus dem Bericht der Begleit- und Kontrollkommission für Erziehungszentren hervorgeht. Diese Daten zeigen, dass die Mehrheit der Jugendlichen, die in diese Zentren kommt, bereits frühere Interventionen im System der Jugendjustiz durchlaufen hat.
Der Bericht betont, dass frühes Eingreifen wesentlich ist, um sich wiederholende Misserfolgsgeschichten umzukehren. Das heißt, je früher das Eingreifen bei Jugendlichen in Risikosituationen erfolgt, desto größer sind die Chancen, eine Verschlechterung der Situation und die anschließende Unterbringung in Erziehungszentren zu vermeiden.
Die Begleit- und Kontrollkommission für Erziehungszentren ist das für die Erstellung dieses Berichts zuständige Organ, das die Bedingungen der Zentren überwachen und kontrollieren soll, in denen erzieherische Schutzmaßnahmen vollstreckt werden.




