Die Einführung der neuen BUS-Spuren auf den wichtigsten Verkehrsachsen in Funchal, einschließlich der Rua 5 de Outubro, der Rua 31 de Janeiro und der Avenida do Visconde de Anadia, sorgt für starke Kontroversen. Der Artikel warnt, dass die Stadt Funchal ein jahrhundertealtes Erscheinungsbild mit einer alten Geometrie besitzt, die nicht für das aktuelle Verkehrsaufkommen ausgelegt wurde, was das Opfern von Fahrspuren zu einem schweren Fehler macht.
Der Autor argumentiert, dass der Verkehr bereits mit zwei Spuren chaotisch ist, daher ist die Reduzierung auf eine einzige allgemeine Fahrspur eine unangemessene Entscheidung. Zuvor absorbierte die rechte Spur die gelegentlichen Stopps der Busse sowie das Be- und Entladen, während die linke Spur den Verkehrsfluss gewährleistete. Jetzt entspricht eine BUS-Spur einem kontinuierlichen Stopp, was den Verkehrsfluss in ein dauerhaftes Nadelöhr verwandelt.
Der Artikel stellt eine Frage nach dem wahren Ziel der Maßnahme: ob sie der Lösung der Mobilität dient oder ob sie die Einheimischen zwingen soll, auf das Autofahren nach Funchal zu verzichten und das Stadtzentrum dem Tourismus zu überlassen. Der Autor hinterfragt auch die Auswirkungen auf den lokalen Handel und den Zugang zu Gesundheitsdiensten.
Als Alternative schlägt der Autor den Bau des ersten Umgehungsrings von Funchal und die Installation einer kostenlosen Oberflächen-Metro vor, die die großen Parkplätze am Stadtrand mit dem Stadtzentrum verbindet und so Platz für ein grüneres und angenehmeres Stadtzentrum schafft.




