Livre beschuldigte Chega, „Folklore" zu schaffen und die „Parlamentszeit" mit der Einreichung eines Misstrauensantrags zu missachten. Die parlamentarische Führerin der Partei betrachtete diese Aktion als Strategie, um das normale Funktionieren der Versammlung der Republik zu stören.
Gemäß der Interpretation der Parlamentarierin von Livre, basierend auf der Verfassung und der Geschäftsordnung der Versammlung der Republik, würde der von Chega am Mittwoch angekündigte Misstrauensantrag dazu führen, dass die Debatte auf Montag, den 7., verschoben würde.
Diese Verschiebung würde die Zensurdebatte am Vorabend der für Dienstag geplanten parlamentarischen Anhörung des Ministers für Innere Verwaltung, Luís Neves, platzieren. Livre ist der Ansicht, dass diese Koinzidenz nicht zufällig ist und darauf abzielt, die Anhörung des Regierungsmitglieds zu beeinflussen oder zu erschweren.
Die Position von Livre ergibt sich als Reaktion auf die Strategie von Chega, einen Misstrauensantrag vorzulegen, den die Partei als nicht substantiell gerechtfertigt betrachtet und der nur als Instrument politischer Ablenkung und Störung der Parlamentsarbeit dient.




