Eine Gruppe von Wissenschaftlern der University of Arizona in den Vereinigten Staaten beschloss zu untersuchen, ob ein Haustier gut oder schlecht für die Gesundheit ist. Dazu stützten sie sich nicht nur auf Antworten aus Fragebögen, sondern nutzten ein Werkzeug, das Aufnahmen von Interaktionen zwischen Besitzern und ihren Haustieren analysierte.
Die Idee, diese Methode anzuwenden, entstand, weil frühere Forschungen zu Haustieren häufig widersprüchliche Ergebnisse zum Wohlbefinden der Besitzer lieferten. Die Forscher argumentieren, dass eine mögliche Erklärung für diese Inkonsistenz darin besteht, dass es nicht einfach ausreicht zu wissen, ob jemand ein Haustier hat: Die Qualität und Häufigkeit der Interaktion mit dem Tier könnten ebenfalls entscheidende Faktoren sein.
Das von den Wissenschaftlern entwickelte System wurde auf der Grundlage von 30 verschiedenen Variablen aufgebaut. Dieses Instrument wurde dann in einem Experiment mit 240 Personen getestet, wobei zuvor aufgezeichnete Aufnahmen verwendet wurden, einschließlich verschiedener Gruppen wie ältere Menschen, gesunde Erwachsene und Paare.




