Das Ministerium für Arbeit, Solidarität und soziale Sicherheit gab bekannt, dass alle Ziele des Plans für Wiederaufbau und Resilienz (PRR) in seinem Zuständigkeitsbereich vollständig erfüllt und in vielen Fällen übertroffen wurden. Die Investitionen belaufen sich auf 1,4 Milliarden Euro und finanzieren die Stärkung sozialer Einrichtungen, die Verbesserung der Barrierefreiheit, die Qualifizierung von Hunderttausenden von Menschen und eine digitale Transformation der sozialen Sicherheit. Als die XXIV. Regierung im April 2024 ihr Amt antrat, lag die finanzielle Umsetzungsrate bei nur 21%.
Durch die Investitionen des PRR wurden mehr als 28.500 Plätze in sozialen Einrichtungen geschaffen oder renoviert, darunter 7.543 Krippenplätze, 2.446 in stationären Einrichtungen für ältere Menschen, 3.428 in mobilen Pflegediensten, 845 in Tageszentren, 356 in betreutem Wohnen und 703 in Zentren für Aktivitäten und Qualifizierung zur Inklusion. Die Gesamtzahl kann bis zu 40.000 Plätze erreichen und übertrifft damit das Ziel des PRR. Die Stärkung wurde durch die Anschaffung von mehr als zweitausend Elektrofahrzeugen für gemeinnützige Sozialorganisationen ergänzt.
Im Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderungen wurden mehr als 76.000 Quadratmeter und 1.250 Gebäude und Wohnungen saniert und mit Barrierefreiheit ausgestattet. Darüber hinaus wurden 547 angepasste Elektrofahrzeuge angeschafft. Im Bereich der Ausbildung überstieg die Investition 600 Millionen Euro und ermöglichte es mehr als 450.000 Teilnehmern, vom Programm Beschäftigung +Digital zu profitieren, was einer Umsetzung von mehr als 200% des Ziels entspricht.
Der PRR finanzierte auch die Modernisierung der sozialen Sicherheit, mit neuen digitalen Diensten in Bereichen wie Familienleistungen, Elternschaft und Renten. Die Zahl der Familien, die Elterngeld online beantragen, stieg von rund 16.000 auf fast 106.000. Das System der Einheitlichen Sozialleistung wurde ebenfalls eingeführt, das 13 Sozialleistungen in einer einzigen Unterstützung zusammenfasst.




