Sebastião Bugalho, Sprecher des PSD, kritisierte den vom Chega gegen die Regierung eingereichten Misstrauensantrag in einem Interview mit RTP. Bugalho erklärte, er verstehe die Initiative der rechtsextremen Partei nicht und betrachte sie als unnötig und vorhersehbar.
Der PSD-Sprecher charakterisierte den Misstrauensantrag als „eine vorangekündigte Parlamentsniederlage" für den Chega und deutete damit an, dass die Partei bereits im Voraus wusste, dass die Maßnahme keine Zustimmung finden würde.
Die Position des PSD ergibt sich in einem Moment politischer Spannung, wobei sich die Partei von der Strategie des Chega bezüglich der Regierungsproteste distanziert.
Bugalho nutzte das Interview bei RTP, um die Logik des Misstrauensantrags in Frage zu stellen, wobei implizit deutlich wurde, dass der PSD keinen politischen Grund für diese Initiative der Partei von André Ventura sieht.




