Die heute Morgen veröffentlichte Quaest-Umfrage zeigt, dass die Präsidentschaftswahl 2026 offener ist als je zuvor. Der Favoritenstatus von Präsident Lula als amtierender Kandidat hat abgenommen, und der Beweis dafür ist der erneute Rückgang der Zustimmungsrate, die nun bei 45 % liegt, während die Ablehnung bei 48 % bleibt.
Nachdem er im Juli seine besten Werte erreicht hatte, verliert Lula seit August zunehmend an Schwung. Das negative Saldo zwischen Zustimmung und Ablehnung beträgt derzeit 3 Punkte, ist aber immer noch deutlich geringer als in den ersten Monaten des Jahres, als im April die Ablehnung 9 Punkte über der Zustimmung lag.
Die Stichwahl-Simulation gegen den Hauptkonkurrenten, Senator Flávio Bolsonaro, zeigt ein klares technisches Patt, was das Bild der Verschlechterung und der negativen Welle bestätigt. Dennoch liegt Lula in der Umfrage zahlenmäßig vorn.
Es gibt jedoch eine Reihe von Abwägungen, die berücksichtigt werden müssen, und die wichtigste ist, dass ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit im Ergebnis besteht. Obwohl Lula theoretisch noch einen gewissen Favoritenstatus gegenüber Flavinho Bolsonaro hat, können Faktoren wie die Staatsmaschinerie in den Händen des amtierenden Präsidenten und mehr Sendezeit im Fernsehen das Szenario beeinflussen.




