Die Crédit Agricole, die zweitgrößte Aktionärin der BES war, und ihre Tochtergesellschaft Predica haben Klagen im Wert von einer Milliarde Euro gegen Ricardo Salgado, José Manuel Silva Pinto (Morais Pires) und die Gesellschaft Rio Forte eingereicht.
Die beiden ordentlichen Klagen wurden beim Zivilgericht Lissabon eingereicht, wo das Gericht nun die von den beiden Einheiten der französischen Bankengruppe eingereichten Schadensersatzansprüche prüfen muss.
Der Fall entsteht im Zusammenhang mit dem Fall der Banco Espírito Santo, eine Institution, an der die Crédit Agricole als zweitgrößter Aktionär eine bedeutende Aktienposition hielt.
Die Rio Forte, eine von der Familie Espírito Santo kontrollierte Gesellschaft, ist ebenfalls in diesen Klagen genannt, in einem Verfahren, das erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Angeklagten haben könnte.




