Eine häufige Frage unter Autofahrern ist, ob es sicher ist, Benzin verschiedener Marken oder mit unterschiedlichen Eigenschaften zu mischen, wenn sich noch Kraftstoff im Tank befindet. Diese Frage erstreckt sich auch auf Diesel und nährt Diskussionen über mögliche Auswirkungen auf die Motorleistung, den Verbrauch und die Haltbarkeit des Fahrzeugs.
Dem ADAC, dem größten Automobilclub Europas, zufolge gibt es keinen Grund zur Sorge, wenn kompatible Kraftstoffe gemischt werden, solange beide für den Motor geeignet sind und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Spezifikationen erfüllen. Die weit verbreitete Annahme, dass das Mischen von Benzin 95 und Benzin 98 Motorschäden verursachen kann, ist ein Irrglaube, und Experten bestätigen, dass der abwechselnde Gebrauch für Fahrzeuge, die für verschiedene Oktanzahlen zugelassen sind, kein Problem darstellt.
Die in Europa vertriebenen Kraftstoffe unterliegen strengen standardisierten Normen, die sehr enge Qualitätsgrenzen festlegen. Aus diesem Grund sollten keine wesentlichen Unterschiede zwischen Kraftstoffen bekannter Marken und solchen bestehen, die von kleineren Anbietern oder sogenannten Eigenmarken verkauft werden, solange sie aus offiziellen Vertriebskanälen stammen und die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
Die wichtigste Ausnahme, die niemals außer Acht gelassen werden darf, ist, niemals ein Benzinfahrzeug mit Diesel zu betanken oder umgekehrt ein Dieselfahrzeug mit Benzin. In solchen Fällen können erhebliche mechanische Schäden auftreten, die eine Fachwerkstatt erfordern.




