Die europäischen Börsen schlossen im negativen Bereich, wobei der Euro Stoxx-Index zum dritten Mal in Folge fiel. Dieser Rückgang wurde durch den Kursrückgang der Galp-Aktien und der EDP-Unternehmen beeinflusst, die den portugiesischen Markt mitzogen und zum negativen Ton beitrugen, der in den allgemeinen europäischen Märkten zu beobachten war.
Die Anleger bewerten die Aussichten für die Zinssätze in der Eurozone zu einem Zeitpunkt, an dem die Inflation erneut aufwärts gerichtet ist und eine der gewünschten Entwicklung der Europäischen Zentralbank entgegengesetzte Richtung einschlägt. Dieser Anstieg der Inflation erfolgt vor dem Hintergrund einer erneuten Eskalation der Ölpreise, die durch das Wiederaufflammen der Konflikte im Nahen Osten angefacht wird.
Die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen steigen weiterhin an und spiegeln die Besorgnis der Anleger über den Zinsverlauf und die Inflationskontrolle in der europäischen Region wider.



