Der legendäre Golfer Tiger Woods bekannte sich am Mittwoch (2.) schuldig wegen rücksichtslosen und fahrlässigen Fahrens nach einem Autounfall in Florida im März. Das Schuldanerkenntnisabkommen ermöglichte die Fallenlassung der schwereren Anklage wegen Fahrens unter Einfluss von Alkohol oder Drogen und vermied damit eine härtere Strafe.
Gemäß dem Abkommen wird Woods seinen Führerschein für fünf Jahre verlieren. Richter Darren Steele gab während der Verhandlung am Martin County Gericht in Stuart, Florida, eine Warnung heraus: Falls Woods während dieser Zeit erneut fahren sollte, würde er sofort ins Gefängnis zurückkehren.
Der Unfall ereignete sich, als das von Woods geführte Fahrzeug in der Nähe seines Wohnsitzes in Jupiter Island, Florida, mit einem von einer caminhonete gezogenen Anhänger kollidierte. Die Beamten, die zum Unfallort kamen, kamen zu dem Schluss, dass der Spieler unter dem Einfluss von Substanzen stand, und fanden am Ort opioidhaltige Schmerzmittel.
Woods ist Gewinner von 15 Major-Titeln und eine der größten Legenden des Golfs weltweit. Der Unfall erzeugte große internationale Aufmerksamkeit und warf Fragen über den Zustand des Athleten zum Zeitpunkt der Kollision auf.




