Die Redaktion von CBN erhielt zahlreiche WhatsApp-Nachrichten, in denen Passagiere über die mangelnde Sicherheit in den U-Bahn- und Zugstationen von São Cristóvão und Praça da Bandeira in der Nordzone von Rio klagten. Passagiere berichten, dass die Kriminalität in den öffentlichen Nahverkehr eingedrungen ist, mit Fällen von Überfall und sogar Massenraubüberfällen in Waggons und auf Bahnsteigen.
Ein besorgniserregendes Phänomen ist, dass die ambulanten Händler, die täglich in den Zügen arbeiten, eine Art „lebende Alarmanlage" geworden sind. Sie warnen die Passagiere, das Handy zu verstecken und die Handtasche gut festzuhalten, und weisen auf das gestiegene Überfallrisiko hin.
Am vergangenen Wochenende wurden vier Passagiere von zwei bewaffneten Kriminellen in einem U-Bahn-Waggon in der Nähe der Station São Cristóvão überfallen und ausgeraubt. Die Banditen erbeuteten Handys und Ausweisdokumente der Opfer.
Eine CBN-Hörerin erzählte, dass ihre Nichte ebenfalls Opfer eines Überfalls in einem Zug wurde, der auf dem Weg zur Central do Brasil war, was die Schwere der Situation veranschaulicht, mit der die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in der Region konfrontiert sind.




