Laut einer Quaest-Umfrage sehen 45% der Wähler die Programme der Kandidaten als entscheidendsten Faktor für ihre Stimmabgabe. Die Ideologie des Kandidaten ist nur für 17% der Befragten ausschlaggebend, während 14% die Leistung im Fernsehen als relevant erachten.
Allerdings deutet der Bericht darauf hin, dass diese Präsidentschaftskampagne nicht von Programmen geprägt sein sollte, sondern von einem Streit der Ideen und vor allem von einer Konfrontation zwischen den Kandidaten. Es handelt sich um eine Konfrontationskampagne, nicht um eine Programmdebatte.
Die Umfrage zeigt ein Paradoxon: Obwohl die Wähler sagen, dass sie die Programme schätzen, deutet das Kampagnenszenario darauf hin, dass die Konfrontation zwischen den Kandidaten gegenüber der programmatischen Diskussion vorherrschen sollte.




