Die 26-jährige Geschichtslehrerin Giulia Silva de Araújo starb, nachdem sie am selben Tag zweimal im Städtischen Krankenhaus Francisco Silva Telles in Irajá, in der Nordzone von Rio de Janeiro, behandelt worden war. Laut Bericht einer Freundin in einem sozialen Netzwerk begann die junge Frau sich im Unterricht unwohl zu fühlen und zeigte Symptome, die auf ein Herzleiden hindeuteten. Der Fall ereignete sich vergangenen Freitag.
Bei der ersten Behandlung im städtischen Krankenhaus erhielt Giulia die Diagnose Angstzustände und wurde entlassen. Stunden später wurde die Lehrerin in einer Gesundheitseinheit in Duque de Caxias mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand eingeliefert und konnte nicht gerettet werden.
Der Artikel zufolge sucht die Familie Antworten über die Behandlung, die der jungen Frau zuteil wurde. Das städtische Krankenhaus hat sich bislang nicht zu dem Fall geäußert. Der Vorfall wirft Fragen auf über das ärztliche Vorgehen, das zur Entlassung der Patientin zweimal am selben Tag führte.




