Milo Yiannopoulos, eine bekannte Figur der „Alt-Right"-Bewegung und ehemaliger Unterstützer Donald Trumps, wurde in New Orleans festgenommen und anschließend von den US-Einwanderungsbehörden (ICE) abgeschoben. Yiannopoulos, der britischer Herkunft ist, soll entweder illegal in das Land eingereist sein oder die Bedingungen seines Visums verletzt haben.
Nach seiner Abschiebung erklärte Yiannopoulos öffentlich, er fühle sich „sehr beschämt", weil er die Einwanderungspolitik des ehemaligen Präsidenten Trump unterstützt und verteidigt hatte. Der Kontrast zwischen seiner früheren Rhetorik zugunsten restriktiver Migrationsmaßnahmen und seiner eigenen Erfahrung der Abschiebung wurde zu einem zentralen Punkt seiner Erzählung.
Yiannopoulos erlangte während Trumps Präsidentschaftswahlkampf 2016 Berühmtheit und wurde zu einer prominenten Stimme der amerikanischen Alt-Right-Bewegung. Damals verteidigte er energisch die Einwanderungspolitik des künftigen Präsidenten.
Yiannopouloss Situation veranschaulicht die dramatische Kehrtwende in seinem politischen Werdegang – vom Verteidiger von Trumps Politik zum Kritiker derselben, nachdem er am eigenen Leib die Konsequenzen der Anwendung dieser Einwanderungspolitik erlebt hatte.



