Mehr als 20 Kinder entdeckten die Folklore des Minho bei einem Sommer-Workshop auf dem Gutshof Quinta de Pentieiros, zwischen Tänzen, Musik und Traditionen. Die Aktivität wurde vom Folkloreensemble Rancho Folclórico das Lavradeiras de Gondufe organisiert und diente als „Einführung in die Folklore", wobei die jüngsten Teilnehmer lernten, den Vira und die Chula zu tanzen, sowie Bombo-Trommeln, Tamburins und Kastagnetten ausprobieren durften. Miguel Lacerda, 11 Jahre alt, nahm zusammen mit seiner Schwester Sofia Torres, neun Jahre alt, teil, wobei sie Kleidung trugen, die ihre Großmutter angefertigt hatte und die zum Thema des Workshops passte.
Sofia, die zum ersten Mal auf dem Gutshof Quinta de Pentieiros war, war begeistert von der Erfahrung. Das Kind sagte, es habe viele Folklore-Schritte gelernt und die Musik sehr gemocht, die es als sehr lustig und voller Geschichte empfand. Miguel gab zu, dass die Schritte schwierig waren und man viel Koordination brauche, um sie richtig auszuführen, aber mit seiner Schwester zu tanzen machte alles lustiger.
Für Paulo Morais, den Choreografen des Ensembles, geht das Ziel über den Tanz hinaus. Der Verantwortliche erklärte, er habe den Kindern die Kultur ihrer Vorfahren näherbringen und sie glücklich beim Tanzen und Singen machen wollen, und betonte, dass er niemanden für die Gruppe rekrutieren wolle, sondern sie lediglich an diese Kultur heranführen möchte. Morais äußerte den Wunsch, dass eines Tages diese Kinder einem Folkloreensemble in Ponte de Lima beitreten möchten.
Die Initiative war Teil des Sommerprogramms des Gutshofs Quinta de Pentieiros. Gonçalo Rodrigues, Gemeinderatsvertreter der Stadtverwaltung, hob die Bedeutung der Weitergabe von Traditionen an die jüngeren Generationen hervor und erklärte, dass die Aktivität dazu beigetragen habe, die Folklore in den kommenden Generationen lebendig zu halten.




