Der Gemeindepolitische Ausschuss von Chega in Famalicão veranstaltet am 4. September um 20:30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Auditorium der Gemeindevereinigung Famalicão/Calendário. Die Veranstaltung markiert den politischen Wiedereinstieg der Gemeindestruktur und zielt darauf ab, die während der Amtszeit geleistete Arbeit zu präsentieren, kommunale Probleme mit der Bevölkerung zu diskutieren und in entspannter Atmosphäre Rechenschaft abzulegen. Laut Pedro Alves, Gemeinderat und Gemeindeleiter, soll ein bescheideneres Format gefördert werden, das auf Nähe basiert und sich von den üblichen Abendessen zum Auftakt des politischen Jahres unterscheidet.
Pedro Alves vertritt die Ansicht, dass Chega in Famalicão eine „positive Opposition" ausgeübt hat, und lehnt eine konfrontative Haltung ab. Der Gemeinderat erkennt an, dass es schwierig ist, Vorschläge zu machen, wenn man nicht die Gemeinderegierung stellt, betrachtet jedoch die Bilanz als positiv und versichert, dass die Probleme der Bürger ruhig gelöst wurden. Der Gemeindeleiter betonte zudem, dass die Parteimitglieder bei seinem Amtsantritt als „Schreckgespenster" angesehen wurden – ein Stigma, das er durch den Kontakt mit Vereinen und Gemeinden überwunden zu haben versichert.
Die Veranstaltung dient auch dazu, über das Wachstum der Partei nachzudenken, das in den letzten vier Jahren von 30 auf 432 Mitgliedern (etwa 85 bis 87 % davon aktiv) gestiegen ist. Pedro Alves, kürzlich als Vizepräsident des districtspolitischen Ausschusses von Braga wiedergewählt, versicherte, dass die Arbeit bereits in der Praxis sichtbar sei und die Wahlergebnisse heute besser ausfallen würden. Um dieses Wachstum zu begleiten, wird die Partei in etwa einem Monat eine neue organische Struktur einsetzen, darunter den Gemeindevorstand mit João Pedro Castro als Vorsitzendem, Studienbüros und Gemeindekerne.
Die Stärkung der Basis zielt auf ein mittelfristiges Ziel: Pedro Alves verbirgt nicht die Ambition, 2029 Bürgermeister von Vila Nova de Famalicão zu werden. Der Gemeinderat räumte ein, dass es „ein langer und mühseliger Weg" ist, und dass die Partei weiterhin darauf fokussiert sein wird, Lösungen für die Gemeinde vorzulegen. Bis dahin liegen die Prioritäten darin, weiterhin für Wohnungswesen, Sicherheit und neue Infrastrukturen zu kämpfen sowie eine stärkere Unterstützung der Gemeindevorsteher zu fordern und der Bevölkerung eine Regierungsalternative mit „verjüngten und innovativen Ideen" zu präsentieren.




