Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Ministerpräsident der Niederlande, Mark Rutte, versprachen, "mehr Druck" auf Moskau auszuüben, nach einem Drohnenangriff in der deutschen Stadt Leipzig. Der Angriff soll sich gegen die zivile Infrastruktur der Stadt gerichtet haben.
Laut Ursula von der Leyen markiert das, was in Leipzig geschehen ist, "eine neue Eskalation auf dem Territorium der Europäischen Union, die direkt Russland zuzuschreiben ist". Die Präsidentin der Europäischen Kommission erklärte, dieser Vorfall stelle eine signifikante Eskalation der russischen Bedrohung gegen EU-Mitgliedstaaten dar.
Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, schloss sich von der Leyen in der Verurteilung des Angriffs und dem Engagement an, den Druck auf Russland zu erhöhen. Beide Führer unterstrichen, dass die EU in ihrer Antwort auf diese Bedrohung vereint ist.
Der Angriff in Leipzig soll der jüngste einer Reihe von feindseligen Handlungen gewesen sein, die Russland auf dem Territorium der Europäischen Union zugeschrieben werden. Die europäischen Behörden warnen seit einiger Zeit vor einem wachsenden Muster von Destabilisierungsversuchen seitens Moskaus.




