Tim Cook hat Ende August nach fast 15 Jahren an der Spitze des iPhone-Herstellers das Amt des CEO von Apple niedergelegt und wird ein Vergütungspaket von 47 Millionen Dollar als Aufsichtsratsvorsitzender erhalten, das aus zwei Millionen Dollar Jahresgehalt und 45 Millionen Dollar in geplanten Aktien besteht. Dieser Betrag stellt eine Reduzierung um 20 Prozent seiner Vergütung im Vergleich zu 2025 dar.
Sein Nachfolger, John Ternus, wird ein Grundgehalt von drei Millionen Dollar erhalten, das höher ist als das von Cook, zusätzlich zu einer geplanten jährlichen Aktienzuteilung im Wert von 55 Millionen Dollar im Geschäftsjahr 2027, sofern die Leistungskriterien erfüllt werden. Dieser Führungswechsel markiert erst den zweiten Wechsel im Amt des CEO von Apple in diesem Jahrhundert.
Während seiner 15 Jahre an der Spitze des amerikanischen Technologiegiganten pflegte Tim Cook enge Beziehungen zu Washington und Peking und wurde weltweit zu einer bekannten Figur, die dem Unternehmen mit einer Bewertung von 4,75 Billionen Dollar half, das Gleichgewicht zwischen einer der größten Unternehmen der USA und einer starken Abhängigkeit von der Produktion in China zu navigieren.
Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden wurde speziell für Cook geschaffen, der laut Apple bestimmte Aspekte des Unternehmens unterstützen wird, einschließlich des Dialogs mit politischen Entscheidungsträgern weltweit. Wall-Street-Analysten interpretierten das üppige Gehaltspaket als Bestätigung dafür, dass Cook weiterhin eher als Führungskraft agieren würde statt als unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats.




