Portugal hat in den letzten Jahren eine signifikante Reduzierung der öffentlichen Verschuldung erreicht, verzeichnete aber auch einen Rückgang des Familienvermögens, im Einklang mit dem europäischen Panorama. Dieser Trend zeigt sich in einem Kontext, in dem die Produktivität stagniert und Spareinlagen und Investitionen enttäuschen. Die Schlussfolgerung stammt aus einer Studie des McKinsey Global Institute, die analysierte, wie sich das Familienvermögen von der Realwirtschaft entfernt hat.
Gemäß dem Bericht "The Global Balance Sheet 2026: Imbalance and Divergence" erreichte das globale Familienvermögen ein historisches Maximum von 570 Billionen Dollar im Jahr 2025, 40 Billionen mehr als im Vorjahr. Allerdings resultierten nur 20% dieses Wachstums aus der Bildung neuen produktiven Kapitals, was eine zunehmende Dissoziation zwischen der Wohlstandsschöpfung und den Grundlagen der Realwirtschaft widerspiegelt. Die Eurozone bleibt durch eine Kombination aus stagnierender Produktivität, hohen Spareinlagen und unzureichenden Investitionen eingeschränkt und nähert sich einem Szenario der säkularen Stagnation.
Konkret verringerte sich in Portugal das Nettovermögen der Familien pro Einwohner um etwa 1,6% zwischen 2024 und 2025, während die produktiven Vermögenswerte um etwa 10 Prozentpunkte des BIP abnahmen. In umgekehrter Richtung setzte das Land seinen trajectory zur Reduzierung der öffentlichen Verschuldung fort und verzeichnete ein historisches Maximum bei der Quote zwischen Unternehmenskapitalisierung und BIP, im Einklang mit dem globalen Trend. In Europa bleiben die produktiven Investitionen unter dem Niveau vor der Pandemie und unter den globalen Durchschnitt




