Der Präsident des Obersten Bundesgerichtshofs, Edson Fachin, soll in der nächsten Woche entscheiden, ob er den Fall der Nachrichten zwischen Minister Alexandre de Moraes und dem Bankier Daniel Vorcaro vor das Plenum des Gerichts bringt. Der Berichterstatter des Falls, André Mendonça, soll das Dokument in den nächsten Tagen an die Präsidentschaft des STF übergeben, wobei die endgültige Entscheidung über die Verhandlung bei Fachin liegt.
Bei der Aufhebung der Vertraulichkeit des Materials betonte André Mendonça, dass der unvermeidliche Weg des Falls das Plenum ist, unabhängig von der Position der Generalstaatsanwaltschaft. Die Absicht ist, in einer persönlichen und öffentlichen Abstimmung zu entscheiden, ob der Bericht archiviert oder in ein Ermittlungsverfahren gegen Minister Alexandre de Moraes umgewandelt wird.
In einer Stellungnahme, die am Dienstagabend vorgelegt wurde, verteidigte der Generalbundesanwalt, Paulo Gonet, die Nichtigkeit der Untersuchung. Seiner Meinung nach hätte André Mendonça die Untersuchung nicht bei der Bundespolizei beantragen können, weil diese Entscheidung vom Plenum hätte getroffen werden müssen. Der Generalbundesanwalt wurde auch am Ende des Artikels erwähnt, aber die Information wurde gekürzt.




