Der Artikel befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Donald Trump und dem amerikanischen Konservatismus und argumentiert, dass das Trump-Phänomen nicht so beispiellos ist, wie viele Analysten nahelegen. Der Text vertritt die Ansicht, dass der Konservatismus in den Vereinigten Staaten stets mehrere Strömungen und interne Meinungsverschiedenheiten aufgewiesen hat, was Trumps Aufstieg weniger überraschend macht, wenn man ihn im Rahmen dieser politischen Tradition analysiert.
Der Autor legt nahe, dass ein Großteil der politischen Kommentare daneben liegt, wenn er Trump als ein völlig neues und beispielloses Phänomen in der amerikanischen Politik charakterisiert. Indem diese Analysten die historische Vielfalt des Konservatismus ignorieren, versäumen sie zu begreifen, wie Trump in bestimmte bereits existierende Strömungen innerhalb dieses politischen Spektrums passt.
Der Artikel lädt zu einer differenzierteren Lektüre der amerikanischen politischen Geschichte ein und schlägt vor, dass man, um den Trumpismus zu verstehen, zunächst akzeptieren muss, dass der amerikanische Konservatismus niemals ein monolithischer Block war, sondern vielmehr ein von Spannungen und unterschiedlichen Weltanschauungen geprägtes politisches Feld.




