Chevron wird voraussichtlich am Mittwoch die Ausweitung seiner Operationen in Venezuela ankündigen, zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Energieministerin Jennifer Granholm zu einem offiziellen Besuch in Caracas eintrifft. Diese Reise markiert einen bedeutenden Schritt in der Wiederannäherung zwischen den beiden Ländern.
Die Ausweitung der Chevron-Operationen erfolgt, nachdem das venezolanische Parlament der Übergabe eines Fünftels der Ölreserven des Landes an die Vereinigten Staaten zugestimmt hat. Diese Entscheidung wurde von der Nationalversammlung, die von der Regierungspartei kontrolliert wird, genehmigt und stellt eine strategische Konzession seitens der Regierung von Nicolás Maduro dar.
Das US-Ölunternehmen ist seit 1920 in Venezuela tätig und hält Beteiligungen an drei Schwerölproduktionsprojekten im Orinoco-Becken. Die Annäherung zwischen den beiden Ländern hat sich schrittweise entwickelt, mit der Lockerung von Sanktionen durch Washington als Teil der diplomatischen Verhandlungen.




